erfordert vor allen Dingen eines: Zeit.
Nicht nur, wenn es darum geht, Entsende-Organisationen zu finden und sich über die verschiedenen Programmarten zu informieren.
Es braucht auch Zeit davor.
Rund ein Jahr, bevor dem Auslandsaufenthalt sollte man anfangen, sich zu bewerben. Für spontane Menschen wie mich, ist das leichter gesagt, als getan. Wer denkt schon an Bewerbungen, wenn er gerade an der Diplomarbeit schreibt, ein Praktikum macht oder im ehrenamtlichen Engagement aufblüht?
Irgendwann hat es dann aber trotzdem geklappt. Tagelang habe ich mich durch die verschiedensten Homepages von Entsendeorganisationen gewühlt und mich am Ende bei zwei Organisationen beworben.
Ähnlich war bei beiden Organisationen, dass man zunächst eine schriftliche Bewerbung mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, Sprachkenntnissen und vielem mehr vervollständigen musste. Nach diesem ersten Bewerbungsschritt ging es dann aber ganz unterschiedlich weiter.
Organisation eins: Wer hier die erste, schriftliche Bewerbungsrunde überstanden hat, wird zu einem Telefoninterview eingeladen, welches ca. eine Stunde dauern soll. Danach wird entschieden, ob man von der Organisation angenommen wird.
Organisation zwei (AFS): Wer die erste Runde übersteht, wird zu einem 1 1/2-tägigen Auswahlwochenende eingeladen. Nach dem Auswahlwochenende muss man nochmals einen Präferenzbogen ausfülllen (Welche Länder, welche Programmarten, welche Projektbereiche) und erfährt dann nach einigen Wochen, ob man angenommen wurde.
Bei beiden Organisationen gibt es zudem die Möglichkeit, nicht sofort eine Zu- oder Absage, sondern einen Nachrückplatz zu bekommen. Grundsätzlich sind auch damit die Chancen gar nicht so schlecht, da viele Leute sich bei mehreren Organisationen bewerben und im Zweifelsfall bei doppelten Zusagen auch absagen.
Bei beiden Organisationen überstand ich die erste Runde- ich hatte nun also zwei Dinge vor mir: Ein Telefoninterview und ein Auswahlwochenende.
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