Gemeinsam mit allen, die mit AFS nach Südafrika, Kenia oder Ghana reisen, habe ich deswegen an zwei Vorbereitungsseminaren teilgenommen.
Auch wenn ich vor der der ersten Woche leicht nervös war, die Sorge war völlig unbegründet. Wir waren eine bunt gemischte Gruppe, die sich von Anfang an gut verstanden und jede Menge Spaß zusammen hatte.
Das erste Seminar fand im Dezember in Marburg statt. Zunächst bekamen wir nochmals eine etwas konkretere Vorstellung von AFS. Richtig gut gefällt mir nach wie vor die Einbindung ehemaliger AFS-Freiwilliger in die Arbeit der Organisation. So wurden die Vorbereitungsseminare (wie auch schon das Auswahlseminar) von Freiwilligen durchgeführt.
Thematisch ging es an den einzelnen Tagen um Kommunikation, Kultur, Interkulturelles Lernen und Geschichte sowie Aufbau der Entwicklungszusammenarbeit. Während ich bei einigen theoretische Punkten (wie etwa dem 4-Ohren-Modell von Friedemann Schulz von Thun) froh über eine Auffrischung war, waren andere (wie etwa die verschiedenen Dekaden der EZ) noch sehr präsent. Es sind also durchaus einige Dinge aus dem Studium hängen geblieben. ;)
Das zweite Seminar fand in Rotenburg a.d. Fulda statt. Während es in der ersten Woche noch vorrangig um allgemeinere Themen ging, sollte nun auch die länderspezifische Vorbereitung im Vordergrund stehen.
Aufgeteilt nach den jeweiligen Reiseländern hatten wir die Möglichkeit in kleiner Runde konkrete länderspezifische Dinge zu erfragen. Anschließend gab es zwei Runden, bei denen mögliche geschlechterspezifische Probleme und Situationen angesprochen wurden.
Außerdem beschäftigten wir uns mit Internationalen Konfliktstilen, Anpassungsprozessen an eine andere Kultur und Eurozentrismus.
Neben den Programmpunkten, an denen alle gemeinsam teilnahmen, fanden jeden Abend sogenannte "Inselgruppen" statt. Dort hatte man die Gelegenheit in kleiner Runde Probleme, offene Fragen und Sorgen anzusprechen und den Tag Revue passieren zu lassen. Vor allem in der ersten Wochen hat mir das sehr geholfen.
Aber auch grundsätzlich war es super, die anderen Teilnehmer*innen kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Es hat gutgetan, sich mit Menschen zu unterhalten, die in einer ähnlichen Situation sind und die ähnliche Sorgen und Fragen haben.
Mittlerweile sind alle, die ihren Freiwilligendienst in Ghana oder Kenia verbringen werden ausgereist. Wir "Südafrikaner*innen" warten immer noch auf unser Visum, sind aber optimistisch, am 5.März ebenfalls ausreisen zu können.
Mittlerweile sind alle, die ihren Freiwilligendienst in Ghana oder Kenia verbringen werden ausgereist. Wir "Südafrikaner*innen" warten immer noch auf unser Visum, sind aber optimistisch, am 5.März ebenfalls ausreisen zu können.
No comments:
Post a Comment